MS NATIONAL GEOGRAPHIC EXPLORER: Antarktis mit Falkland und Südgeorgien
Reise Nr. 7230
Santiago de Chile - Ushuaia - Drake Passage - Antarktische Halbinsel - Südorkney Inseln - Südgeorgien - Falkland Inseln
Wer eine Reise zum anderen Ende der Welt unternehmen möchte, sollte sich die Zeit nehmen, auch die Sub-Antarktischen Inseln zu besuchen. Gehören diese auch offiziell nicht zum Kontinent der Antarktis, so sind sie doch ein lohnendes Ziel, ja werden oft sogar als Höhepunkt der gesamten Reise angesehen. Auf den Falklands sind die Riesenalbatrosse heimisch und es ist sicher der letzte Posten der Zivilisation. Port Stanley ist heute britisch geprägt und war mit seinem geschützten Naturhafen Zufluchtsort für viele im Sturm um Kap Hoorn beschädigte Schiffe aus der Zeit der ersten Forscher und Entdecker auf den Weltmeeren. Einige Wracks aus dieser Zeit liegen heute noch im Hafen vor der Stadt. Die Reise geht weiter nach Südgeorgien, was zu den Naturparadiesen unserer Erde zählt: unbeschreiblich und unvergleichlich. Nur hier findet man riesige Kolonien von Königspinguinen – im grünen Gras der Küstenregionen und im Hintergrund die gewaltigen, schneebedeckten Berggipfel. Unzählige Gletscher prägen dazu das Bild und das Auge wird sich kaum satt sehen können an der Vielfalt der Motive. Auch historisch spielen diese grünen Inseln eine bedeutende Rolle: Viele Entdecker und Seefahrerlegenden wählten ihre Route entlang dieser Küsten – Walfänger hinterließen rostige Spuren nicht nur in Grytviken. Aber auch Sir Ernest Shackleton fand seine letzte Ruhe oberhalb der Bucht auf Südgeorgien. Auf den Spuren der Entdecker geht es dann zum weißen Kontinent – wo atemberaubende Landschaften uns in ihren Bann ziehen. An Bord der NATIONAL GEOPGRAPHIC EXPLORER erleben wir eine Region, die heute ausschließlich zur friedlichen Forschung genutzt werden darf, uns sprachlos macht mit ihrem Eis in allen Formen und Farben, den spektakulären Passagen und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Reiseverlauf:
1. Tag: Hinflug
Linienflug von Frankfurt (teilweise mit Umsteigen in Madrid) nach Santiago de Chile.
2. Tag: Santiago de Chile
Ankunft in der chilenischen Hauptstadt und individueller Transfer ins Hotel. Am Nachmittag Stadtrundfahrt und später Abendessen. Übernachtung im *****Hotel.
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3. Tag: Einschiffung
Am Morgen Charterflug nach Ushuaia, in Argentinien. Vor unserer Einschiffung haben wir noch eine Panoramafahrt auf dem Beagle Kanal inklusive Mittagessen. Am Nachmittag Einschiffung auf die NATIONAL GEOGRAPHIC EXPLORER.
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4. Tag: Drake Passage
Auf dem Weg zum weißen Kontinent passieren wir die Drake Passage und damit auch die "Antarktische Konvergenz". Hier sinken kalte nördlich fließende Strömungen unter wärmere Wasserschichten. Dieses Naturereignis sorgt für eine Konzentration von Nährstoffen, so dass hier eine Vielzahl von Seevögeln zu beobachten ist. Neben einer ausgiebigen Erkundung des Schiffes können wir auch schon ersten Vorträgen der Wissenschaftler lauschen.
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5.-9. Tag: Antarktische Halbinsel
Die nächsten Tage werden erfüllt sein mit großartigen Expeditionserlebnissen. Mit einem flexiblen Fahrplan, der von Wind und Wetter bestimmt ist und mit Tageslicht beinahe rund um die Uhr stehen uns die verschiedensten Anlandungen auf der Halbinsel und den vorgelagerten Inseln offen. Wanderungen und Fahrten mit dem Zodiac machen jeden Tag zu etwas Besonderem, aber auch Spaziergänge zwischen Hundertausender Pinguinen und Fahrten mit den bordeigenen Kajaks stehen auf dem Programm. Wir versuchen, auf Paulet Island mit seinen mehr als 200.000 Adélie-Pinguinen und Hanna Point, wo wir mit faul am Strand liegenden See-Elefanten rechnen können, anzulanden. Für die Durchfahrt des grandiosen Lemairekanal mit den dahin treibenden Eisbergen hoffen wir auf gutes Wetter.
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10. Tag: Elephant Island
Wir versuchen, auf Elephant Island anzulanden. Die kleine Insel spielte ein große Rolle in der Geschichte der Antarktis und insbesondere des Entdeckers Sir Ernest Shackleton. Seine gesamte Besatzung überlebte in dieser ungewöhnlichen und rauen Umgebung, während sich Shackleton selbst mit fünf seiner Männer in einem kleinen Beiboot auf die Suche nach Hilfe begeben hat. Dies ist gelungen und gehört zu den großartigsten Leistungen in der Geschichte der Antarktis.
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11. Tag: auf See
Heute ist Zeit, die Einrichtungen des Schiffes zu genießen! Der Wellness-Bereich oder das Fitnessstudio können besucht werden oder wir entspannen und stöbern in der gut ausgestatteten National Geographic Bibliothek.
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12. Tag: Südorkney-Inseln
Die südlichen Orkneyinseln sind eine antarktische Wüste, es gibt nur an den wenigen eisfreien Stellen Moose und Flechten. Im Jahr 2008 untersuchten 23 Wissenschaftler von fünf verschiedenen Instituten die Inseln. Dabei fanden sie überraschenderweise mehr als 1.200 Arten von Lebewesen - darunter Seeigel, Würmer, Krebse und Weichtiere. Nach Angaben der beteiligten Wissenschaftler beherbergen diese Inseln damit mehr Tierarten als die Galápagos-Inseln.
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13. Tag: auf See
Heute verbringen wir den Tag auf See, genießen die frische Luft an Deck und halten nach Walen und Delfinen Ausschau, die das nährstoffreiche Wasser dieser Region anzieht.
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14.-17. Tag: Südgeorgien
Das Naturparadies von Südgeorgien ist erreicht! Bekannt für seine raue Schönheit und die riesigen Königspinguin-Kolonien, aber auch eine wichtige Station für die Walfänger der vergangenen Jahrhunderte. Die verlassene Station Grytviken zeugt vom Raubbau an der Natur durch die Walfänger. Der berühmte Forscher Shackleton hat hier seine letzte Ruhe gefunden und wir können das Grab des Abenteurers besuchen. Wenn wir mit dem Zodiac anlanden, begegnet uns eine einmalige Landschaft, steile Klippen und eine überschwängliche Natur. Hunderte junger Antarktis-Robben warten am Strand, in der St. Andrews Bay treffen wir auf eine Kolonie von mehr als 100.000 Königspinguinen. Die Tage in Südgeorgien könnten zum Höhepunkt der Reise werden.
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18.-19. Tag: auf See
Zwei Tage auf See – der Kurs geht Richtung Nordwesten, zu den Falklands. Wir verarbeiten die Eindrücke der letzten Tage im Gespräch mit den Mitreisenden und Lektoren und genießen die Bordeinrichtungen der EXPLORER.
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20. Tag: Port Stanley
Very british! Die Atmosphäre fast am Ende der Welt empfängt uns europäisch: britisch! Port Stanley wurde im Jahr 1843 gegründet und war zur Zeit des Britischen Empires eine wichtige Versorgungsstation der britischen Marine und Robbenjäger. Sehenswert sind das Museum, das Government House und die südlichste anglikanische Kirche der Welt.
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21. Tag: Falklands
Port Stanley ist der einzige größere Ort auf den Falklands und so widmen wir uns heute wieder der Natur. Auf den Falklands lebt die größte Albatross-Kolonie der Welt! Aber auch Magellanpinguine und Herden von See-Elefanten haben hier ihre Heimat.
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22. Tag: auf See
Das Ende unserer erlebnisreichen Expedition mit der EXPLORER rückt näher und der letzte Tag auf See dient noch einmal der Entspannung und vielleicht der Nutzung des schönen Wellness-Bereiches und des Spa.
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23. Tag: Ushuaia
Ushuaia ist wieder erreicht. Wir verabschieden uns von unserem Expeditionsteam und fliegen per Charterflug nach Santiago de Chile zurück. Ankunft hier am frühen Abend. Transfer ins Hotel für eine weitere Übernachtung. ****Hotel.
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24. Tag: Rückflug
Der Vormittag steht zur freien Verfügung in Chiles Hauptstadt, am Nachmittag individueller Transfer zum Flughafen und Rückflug via Madrid nach Frankfurt.
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25. Tag: Ankunft
Ankunft in Frankfurt am frühen Abend.
Höhepunkte:
Im Reisepreis enthalten
- Linienflüge ab/bis Frankfurt nach Santiago de Chile über Madrid mit IBERIA/LAN AIRLINES inkl. Steuern und Gebühren
- Charterflug Santiago de Chile – Ushuaia und zurück
- Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie inkl. Vollpension an Bord (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
- alle nicht - alkoholischen Getränke an Bord
- Je eine Hotelübernachtung in Santiago de Chile vor/nach der Seereise
- Transfers in Ushuaia
- alle Landgänge und Zodiacfahrten während der Seereise
- Kajakausrüstung an Bord
- erfahrenes Expeditionsteam an Bord
- informative Lektorenvorträge zu Flora, Fauna und Gebiet
- ein Reisehandbuch nach Wahl
- IKARUS - Reiserucksack
- Mindestteilnehmerzahl: 50
- Maximale Teilnehmerzahl: 148

+49 (0)9408 - 86 93 605

Berlin